Was bedeuten Tonhöhe und Unterton?
Kurz erklärt
Tonhöhe beschreibt, wie hell oder dunkel Haare wirken. Der Unterton beschreibt ihre Farbrichtung, etwa goldig, kupfrig oder rötlich. Für die Farbwahl brauchst du beides: Ein heller kühler Wunschton lässt sich nicht allein durch mehr kühles Pigment auf einer deutlich dunkleren Basis erreichen.
Erklärt verbleibende warme Untertöne entlang der Tonhöhen und ihren Einfluss auf Farbauswahl.
Chrissy erklärt im Video
Das nimmst Du mit
- Ansatz und Längen getrennt ansehen
- Was mit Aufhellungsgrund gemeint ist
- Neutralisieren verändert nicht automatisch die Helligkeit
Schau Dir das Beispiel an und lies darunter, worauf es bei Deiner Ausgangslage ankommt.
Ansatz und Längen getrennt ansehen
Naturansatz, gefärbte Längen und blondierte Spitzen können unterschiedliche Grundlagen haben. Eine einzelne Zahl für den ganzen Kopf ist dann zu grob. Betrachte trockenes Haar bei neutralem Licht und notiere die Unterschiede.
Was mit Aufhellungsgrund gemeint ist
Beim Aufhellen treten warme Farbrichtungen unterschiedlich deutlich hervor. Chrissy veranschaulicht, weshalb auf einer orangefarbenen Basis andere Überlegungen nötig sind als bei einem hellen Gelb. Diese Erklärung hilft beim Einordnen; sie legt keine passende Blondierstärke oder Einwirkzeit für dich fest.
Neutralisieren verändert nicht automatisch die Helligkeit
Ein kühler Farbanteil kann einen warmen Eindruck beeinflussen. Er ist aber kein Ersatz für eine fehlende helle Basis. Umgekehrt kann zusätzliche Pigmentablagerung ein Ergebnis dunkler wirken lassen. Deshalb sollten „zu warm“ und „zu dunkel“ getrennt beschrieben werden.
Farbkarten und Packungsbilder lesen
Beispielsträhnen zeigen einen Ton unter bestimmten Bedingungen. Bereits gefärbtes Haar kann davon abweichen. Notiere neben dem Wunschbild deine bisherigen Produkte und Anwendungen. So wird aus „Ich möchte genau dieses Braun“ eine prüfbare Frage zu Helligkeit, Unterton und erreichbarem Ergebnis.
Graues Elumen-Ergebnis: Die ungleichmäßige Basis erkennen
Die Serie mit sehr hellem Haar endet nicht in einem gleichmäßigen grauen Ergebnis. Im Ergebnisvideo sind unterschiedliche Farbrichtungen Thema. Dieses Beispiel zeigt, warum eine ungleichmäßige, warme oder unterschiedlich poröse Basis nicht durch einen einheitlichen Farbauftrag automatisch ausgeglichen wird. Eine erfolgreich korrigierte Abschlussfolge liegt für diese Serie nicht vor.
Veranschaulicht Rot-Grün und Orange-Blau mit farbigen Gegenständen.
Erklärt Farbkarte als Kommunikationsmittel und bewirbt persönliche Beratung.
Erklärt Unterschied zwischen Packungsbeispielen auf Naturhaar und gefärbter Ausgangsbasis.
Mehr Videos zu dieser Frage (17)
Weitere Erklärungen und Beispiele von Chrissy. Beachte jeweils die gezeigte Ausgangslage.
Erklärt Komplementärwahl statt Wunschfarbe allein anhand Farbkarte.
Unterscheidet fehlende Helligkeit von unerwünschter Wärme vor dem Abmattieren; Auftakt zur Aufhellungsdemonstration.
Fordert Färbehistorie, Wunschton, Produkte, Foto und Haarzustand vor einer Empfehlung an.
Live-Ausschnitt kündigt Farbkreis/Grundfarben an, bricht vor Erklärung ab.
Chrissy hält sehr helle oder vorher neutralisierte Basis für wichtig und empfiehlt individuelle Zielprüfung.
Papier-Kuli-Modell erklärt ungleichmäßigen Untergrund; Bezug zum Halbseitenversuch.
Teil4 grenzt gleichmäßige neutralisierte Basis von warmem porösem Blond ab.
Zwischenaufruf zu Nutzerfragen und Erfahrungsberichten.
Warme ungleichmäßige Basis kann unerwartete Farbmischungen verursachen.
Prepare/Trocknen, GY@9 und AS@9 auf bewusst zu warmer Basis,30Minuten.
Serienauftakt zu Porosität, warmer Basis und Überpigmentierung.
Zwei Oxidanten erzeugen verschiedene Ausgangsbasen.
Ankündigt die folgende Aufklärungsreihe zum Heimgebrauch.
Ankündigung zu Weiß, Silber und Asch mit Vorsicht beim Heimgebrauch.
Vermutet kühle Basis und nennt Abschwächen mit NB/NA.
Verneint Aufhellung, unterscheidet vorhandene helle Basis und warme Untergründe.
Beratung ohne Ausgangsbild: vorher violett/Asch neutralisieren, dann eventuell GY@9.